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Adolf Hitler
Kindheit und Jugend
Adolf Hitler wurde am 20. April 1889 in Braunau am Inn
geboren. Sein Vater Alois war Zollbeamter, seine Mutter Klara geb. Pölzl
war Hausfrau. Er hatte zwei jüngere Geschwister, Edmund und Paula. Hitler
war in der Volksschule (1.-4. Klasse) sehr gut. „Das lächerlich
leichte Lernen in der Schule gab mir soviel freie Zeit, dass mich mehr die Sonne
als das Zimmer sah.“ Er war Katholik.
Als er dann in Linz auf eine Realschule ging, wurden
seine Noten schlechter, weil er bestimmte Fächer vernachlässigte, wie
z.B. Französisch, Mathematik und die Naturwissenschaften. Er mußte
die 1.Klasse wiederholen. Dieser „Lernboykott“ hatte den Sinn, die
Beamtenpläne seines Vaters zunichtezumachen, denn Hitler wollte, aufgrund
seines Talentes Maler werden. Bei der Berufsfrage war er oft anderer Meinung wie
sein Vater. „Zum ersten mal in meinem Leben wurde ich als damals noch
kaum Elfjähriger in Opposition gedrängt. So hart und entschlossen auch
der Vater sein mochte in der Durchsetzung einmal ins Auge gefaßte
Pläne und Absichten, so verbohrt und widerspenstig war auch sein Junge in
der Ablehnung eines ihm nicht oder nur wenig zusagenden Gedankens. Schwerer
wurde die Frage, wenn dem Plane des Vaters ein eigener gegenübertrat. Schon
mit zwölf Jahren traf ich die Entscheidung, dass ich Kunstmaler werden
wollte. Mein Vater zweifelte an meiner Vernunft.“
Mit sechzehn Jahren half ihm eine angebliche
Lungenkrankheit, die Realschule, mittlerweile in Steyr , zu beenden. Sein
Abschlußzeugnis war das, der vierten Oberrealschulklasse.
Nach zehn Schuljahren, davon einem doppelten, auf
fünf verschiedenen Schulen. Nach seinem Schulabgang beschloß er, eine
zweijährige Pause von allen „Anstrengungen“ zu machen und
wohnte bei seiner Mutter in einem Haus in Linz. Nach dieser Zeit zeichnete, sich
erstmals ab, was für ein Phantast er war, als er fest damit rechnete im
Lotto zu gewinnen. Als er nicht gewann, wurde er wütend und jähzornig.
Im Herbst 1907 versuchte sich der 18jährige bei
einer Aufnahmeprüfung in der Akademie der Bildenden Künste in Wien,
Abteilung Allgemeine Malerschule. „Ausgerüstet mit einem dicken
Pack von Zeitungen hatte ich mich aufgemacht, überzeugt davon, die
Prüfung spielend leicht bestehen zu können.“ Bei der
zweiten Prüfung fiel er durch, ein Jahr danach, beim zweiten Versuch sogar
schon in der ersten.
Zwischen diesen Versuchen starb seine Mutter an Krebs,
Hitler war völlig am Ende, da seine Mutter nach dem Tod seines Vaters 4
Jahre zuvor, sein letzter Zufluchtspunkt war.
Die nächsten fünf Jahre, von 1908-1913 lebte
Hitler in Wien, verdiente sich Geld mit dem Verkaufen von selbst gemalten
Zeichnungen und Aquarellen. Da er davon sehr gut leben konnte, zog er in ein
Männerheim.
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